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Schützenfest #220: 01.07. - 09.07.2000

Samstag 01.07.2000
Schießen des Kükenprinzes
Erstmals wird eine Spielzeugarmbrust, die Plastikpfeile mit Saugnapf verschießt, verwendet. Die Scheibe hat in der Mitte eine 12, dann Ringe mit 10, 8, und 6 Punkten.
Der neue Jungschützenmeister Peter Schmitz kümmert sich um die Lose. Sven Kissel leitet das Schießen der Küken. Um 16:50 startet der Wettbewerb mit einem Probedurchgang. Angekündigt ist das Schießen für 17:00 Uhr, da es aber schwierig ist alle drei Wettbewerbe gleichzeitig zu starten, fangen die Küken um 16:50 Uhr an.
Die Jungens feuchten die Pfeile mit Wasser an, setzten sich auf einen Stuhl oder schießen stehend. Sehr überzeugend schießt Philipp Schmitz, stehend, breitbeinig und jeder Schuß ist ein Treffer. Die Ritter werden nach der Trefferzahl ernannt. Wie jedes Jahr auch diesmal ein Wettbewerb mit Herz und Begeisterung bei den jüngsten Schützen.

Es nehmen 6 Kinder teil. Sie schießen wie folgt:

Losnummer Name Ringe     Titel
5 Daniel Schmitz 8 - - 3. Ritter
6 Philipp Schmitz 6 12 10 Kükenprinz
7 Tobias Schmitz 6 10 6 1.Ritter
10 Hendrik Verkerk - - -  
11 Matthias Schmitz 6 - -  
14 Thomas Hammes 12 - 6 2.Ritter


Wo ist der Kükenpokal, den Monika Fischer gestiftet hatte? Noch bei Kai Dase, dem Vorjahressieger? Bruno meint, das man Dases in Urlaub seien, vielleicht hat man ihn vergessen abzuholen.

Das Schülerprinzenschießen wird mit Luftgewehr auf einen Sperrholzvogel durchgeführt. Es ist heute der Wettbewerb, der am längsten dauert. Es schießen 6 Jungschützen mit.

3 Marcel Keppels 2.Ritter
4 Sebastian Burrenkopf 3.Ritter
5 Axel Stopp  
9 Daniel Jansen  
13 Christian Roggendorf 1.Ritter
20 Lukas Paffrath Schülerprinz


Mit 47 Durchgängen, ist die Zahl der Schüsse insgesamt 282.

Das Jungschützenkönigsschießen erfolgt mit Schwerkaliber auf einen Holzvogel.

2 Sven Kissel Schweif, 3. Ritter
3 Andreas Karbig  
5 Andreas Credo linker Flügel, 1. Ritter
6 Marcel Kühle  
10 Marlon Brachtendorf rechter Flügel, 2. Ritter, Jungschützenkönig


Mit genau 18 Durchgängen, ist die Zahl der Schüsse insgesamt 90.

Zum zweiten Mal wird das Pokalschießen des Offizierscorps durchgeführt. Letztes Jahr hatte Peter Flock gewonnen. Dieses Jahr gewinnt Hubert Kissel. 26 Offiziere waren heute offiziell beteiligt.

Um 19:40 ist die Siegerehrung für Kükenprinz Philipp Schmitz, Schülerprinz Lukas Paffrath und Jungschützenkönig Marlon Brachtendorf. Orden, Kuvert und Band für den Rock werden überreicht. Peter Schmitz überreicht einen Frühstückskorb und Blumen für Marion und Peter Stopp, mit Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit. Peter Stopp hatte ja dieses Jahr sein Amt als Jungschützenmeister an Hans Peter Schmitz abgegeben. Peter Kissel bittet dann um das Antreten morgen um 9 Uhr pünktlich um insbesondere gemeinsam den ''Herrjott zo besöcke''.

Wir treten am Ende der Pützlachstraße an, damit wir auch unter all den vielen Fähnchen durchmarschieren. Wir gehen den üblichen Weg: Pützlachstraße - Hubertusstraße - Hauptstraße - Alradstraße - Paulinenhofstraße - Pause und Bier bei der KG an der Narrenburg - Paulinenhofstraße - Roggendorfstraße - Einsteinstraße - Pause und Bier bei den Hunnen auf dem Marktplatz - Georg-Zapf-Straße - Am Feldrain - Flittarder Deichweg - kurze Pause bei Goracy, wo wir Fackeln kaufen (3,50 DM) - Hubertusstraße. Hier ist der große Zapfenstreich mit dem Tambokorps der Stammheimer und den rheinisch-bergischen Musikanten. Alles klappt gut. Weiter geht es die Pützlachstraße lang zum Schützenplatz. Kurze Ansprache von Peter Schmitz, dann warten wir etwas auf die Dunkelheit und auf das Höhenfeuerwerk2.20, welches dann um 22:50 startet.

Sonntag 02 Jul 2000
Um 6 Uhr wecken die blauen Funken das Dorf mit Blasmusk. Um 9 Uhr ist Antreten beim Kommandanten. Um 10 Uhr beginnt die Festmesse. Es zelebriert der Präses Fritz Frank, es dient eine Mischung aus alten und jungen Schützen, ich bete vor. Pfarrer Frank predigt zum Sonntagsevangelium, geht nicht besonders auf die Schützen ein. Vor der Kirche wird angetreten. Die rheinisch-bergischen Musikanten und die Kapelle der blauen Funken spielen den Präsentiermarsch für die Fahnen, dann für den König. Bernd Hammes nimmt seinen kleinen Sohn Gereon auf den Arm und König Ralf Kleefuß schüttelt ihm als dem letzten in der Reihe die Hand, was natürlich Heiterkeit erzeugt. Wir marschieren am Kloster vorbei zum Schützenplatz. Es folgt die übliche kurze Ansprache von Brudermeister Peter Schmitz, der ein paar Witze über die 'Buntspechte' der blauen Funken macht, die statt der üblichen Vögelstimmen in Flittard heute früh sich als Schwarm niedergelassen hätten und geweckt. Ralf Kleefuß bringt sein vorletztes Hoch auf die Bruderschaft und ihre Frauen auf. Es folgt der übliche Betrieb mit Schießen, Runden und Gesprächen. Um 15 Uhr startet der Hauptfestzug. Folgende Zugordnung hing vorher aus:

1. Polizei
2. Kommandant - Adjutant
3. TBC Blaue Funken Südoststrecke Schützenhalle
4. Berg. Rhein. Musikanten (Dankgebet + Deutschlandlied)
5. Stammheim Schützenhalle Ostseite
6. Dünwald Ecke Wiedenhofgasse/Pützlachstr.
7. Merkenich
8. TBC Rot Schwarz Humbolt Ecke Pützlachstr.
9. Berg. Rhein. Musikanten II Miltzstr. bis Pützlachstr. 56 Anfang
10. Mülheim Abstand dto. 56 Mitte
11. Holweide dto. 56 Ende
12. Höhenhaus dto. 58 Anfang
13. Odenthal dto. 58 Ende
14. TBC Dünnwald dto. 60
15. Musikcorps Flittard dto. 62
16. Buchheim dto. 62 Ende
17. Tell-Mülheim dto. 68
18. 1911er Wiesdorf dto. 70
19. Ostheim dto. 72
20. Schildgen dto. 74
21. TBC Stammheim an Kirche/Parade
22. Musikverein Köln (Löst.Höhenh.)
23. St.Seb.Flittard
Vorstand
Stadverband
Jubilare
Brav Junge
Jungschützen
letzte Gruppe


Das Schild der Gruppe 18 'Leverkusen' kommt zusammen mit Ostheim, die 11er-Schützen aus Leverkusen-Wiesdorf sind nicht gekommen. Die Gruppen nähern sich, wie üblich von der Hubertusstraße. Vor der Kirche ist die Parade, wo auch wir Flittarder Schützen stehen. Am Ende des Zuges ordnen wir uns hinter den beiden Kapellen ein, die die Parade gespielt haben. Wir gehen wieder Hubertusstraße, Hauptstraße, Alradstraße, Paulinenhofstraße, Evergerstraße, Weingartskamp, Feldrain, Deichweg, Hubertusstraße, Pützlachstraße, Milzstraße zum Schützenplatz. Eine kurze Begrüßung durch den Brudermeister. Es folgt das ''Gebet'' (Ich bete an die Macht der Liebe) und der Gruß an unsere rheinische Heimat und unser Vaterland, die Nationalhymne. 3 Böller krachen mitten in die Nationalhymne. Es ist mir nicht so klar, ob das Absicht oder Zufall ist. Thomas Schmitz hat 72 Stammheimer gezählt, die im Zug mitgegangen sind. Er meint, dies seien prozentual erheblich weniger, als Flittarder in Stammheim mitgehen. Die Kapellen spielen zusammen Gruß an Würzburg, wie schon letztes Jahr. Drei Kapellen hatten sich aber auf etwas anderes geeinigt und so gibt es ein Durcheinander. Der Musikcorps Köln-Flittard setzt sich aber mit Gruß an Würzburg durch. Da das neue Mitglied der Bruderschaft und Mitglied des Rates Andreas Köhler den amtierenden Bürgermeister und Bürgermeisterkandidat Fritz Schramma angekündigt hat, wird der Beginn des Königsvogelschießens vorgezogen. Um 16:36 erfolgt die Ankündigung durch Kommandant Peter Kissel. Den ersten Schuß soll Präses Fritz Frank abgeben, den zweiten der Oberbürgermeister Fritz Schramma. Heinz Roggendorf kümmert sich um die beiden Schützen auf Bahn 5. Mit dem ersten Schuß trifft Pfarrer Frank, aber nichts passiert. Auch beim zeiten und dritten Schuß passiert nichts. Um 16:42 fallen nach dem vierten Schuß Kopf und Krone.
Fritz Schramma macht zunächst auf Bahn 1 einen Probeschuß und dreht einen Stern. Dann schießt er auf den Königsvogel. Er zielt auf den Schweif, der Schuß fällt, es siehr aber nicht wie ein Treffer aus (5.). Beim nächsten Schuß trifft er und ein Stück Holz fällt aus dem Schweif (6.). Auch die Schüsse 7, 8 und 9 auf den Vogel produzieren nur ein Loch im Schweif. Hier bricht nun Kommandant Peter Kissel ab und erklärt den Schweif für abgeschossen und Fritz Schramma zum ersten Ritter des neuen Königs. Fritz Schramma wird auf die Bühne geholt und es wird ihm gratuliert. Er antwortet mit einer kurzen Ansprache. Er lobt den herrlichen Schmuck im Dorf, lobt den Hochstand, der sicher der schönste in ganz Köln sei. Er wolle nun noch ein bißchen mit Pfarrer Frank, König Ralf Kleefuß weiterschießen und üben, um dann im nächsten Jahr den Vogel runter zu holen. Mit herzlichen Grüßen und ein paar Fotos zum Andenken, verläßt er den Hochstand und eilt zum nächsten Termin.

Die Schüsse in der Übersicht:

Name Schußnummer Ergebnis
Pfarrer Frank 1 -
Pfarrer Frank 2 -
Pfarrer Frank 3 Krone u. Kopf
Bürgermeister Fritz Schramma 4 -
Bürgermeister Fritz Schramma 5 -
Bürgermeister Fritz Schramma 6 -
Bürgermeister Fritz Schramma 7 -
Bürgermeister Fritz Schramma 8 -
Bürgermeister Fritz Schramma 9 Peter Kissel ernennt ihn zum ersten Ritter
Peter Flock 10 linker Flügel, zweiter Ritter
Sigmar Fischer 11 rechter Flügel, dritter Ritter


Montag 03.07.2000

Um 9:00 Uhr ist Antreten beim Kommandant Peter Kissel. Natürlich ist keiner da. So langsam sammeln sich die Schützen. In der Garage gibt es Brötchen und Kaffee. Um 09:25 wird dann angetreten. Präsentiert für die Fahnen. Wir gehen zur Sparkasse, unserem Hauptsponsor. Kommandant und Brudermeister gehen kurz rein zur Begrüßung. Dann auf die Evergerstraße, wir holen den König, die Königin und die Frauen ab (9:42). Dann zur Kirche, diesmal sind wir ein paar Minuten zu früh. Thomas betet vor, ich diene die Messe. Es ist das Fest des heiligen Thomas. keine Predigt. Fritz Frank assistiert von Diakon Winfried Niesen zelebriert die Messe. Dann ist das letzte Antreten für den alten König. Marsch durch die Hauptstraße bis ans Ende, dann zurück durch die Pützlachstraße zum Schützenplatz. In der Halle folgt die Ansprache von Brudermeister Peter Schmitz. Er bedankt sich bei dem scheidenden Königspaar, den Messdienern, dem Kirchenchor. Er bringt das Hoch auf Schülerprinz und Jungschützenkönig aus (der Kükenprinz schläft wohl noch). Der König Ralf Kleefuß bedankt sich sehr sehr herzlich bei allen für die Unterstützung und für ein schönes Königsjahr. Er bittet die Frauen die Männer zu begleiten, wenn sie nun gehen ein Los zu holen, das würde Glück bringen. Er bringt etwas wehmütig das letzte Hoch seiner Amtszeit auf die Bruderschaft und alles, was dazu gehört aus. Der Kommandant bedankt sich für die Durchführung des gestrigen Hauptfestzuges, besonders bei Hubert Karbig und seinen Mannen. Er wünscht allen Königskandidaten einen guten und glücklichen Schuß und endläßt uns mit dem üblichen: ''Ich bitte die Frauen Platz zu nehmen, Schützen! Stillgestanden, weggetreten'' Es folgt der Frühschoppen mit Blasmusik. Schießbetrieb. Ich messe die Größe des Königsvogels ohne Kopf: Länge 60cm, Höhe 27cm, Breite 24cm. Die Hochstandschützen schätzen den Vogel auf 16 Kg.
Um 17:15 spielt die Kapelle den Tanz ''Es waren zwei Königskinder'', Ralf und Monika tanzen ihren Abschiedstanz. Es ist regnerisch und fängt dann an zu nieseln. Um 17:40 Uhr ruft Peter Kissel die ersten Schützen auf, das Königsvogelschießen beginnt. Er hat sich unglaublich geärgert. Heinz Roggendorf, der den Schriftführer vertritt, hat ihm ein Königsvogellos verweigert, obwohl sein Mitschießen im Vorstand vorher besprochen war. Er war kurz davor, die Brocken hinzuschmeißen und nach Hause zu gehen.
In die Halle wird per Video ein Bild des Königsvogels auf die Großleinwand übertragen. Da Bild ist so groß, dass man sehr genau sehen kann, wohin der Schuß jeweils geht.
Schuß 18 17:56
Schuß 18 um 17:56 Peter Daßen
Mit Schuß 26 sollte Stefan Schmitz dran sein. Peter Kissel vergißt ihn aufzurufen, so schießt Berthold Utsch. Das kostet ein Kölsch. Stefan ist nicht böse.
Schuß 52 19:01
Die Schüsse 60 werden 61 vertauscht abgegeben. Noch eine kleine Panne von Peter Kissel.
Schuß 68 19:21
Schuß 73 19:29
Schuß 80 19:35
Schuß 85 19:43
Schuß 92 19:49
Schuß 94 19:52 Heinz Roggendorf ist dran, das Gewehr wechselt vorher zu Christoph Schmitz.
Schuß 97 19:55
Schuß 101 20:00 Edmund Wolf schießt aus dem Gewehr von Christoph Schmitz. Der Vogel sitzt noch komplett auf der Stange. Ein Riß ist vor der Stange zu sehen, aber es sieht nicht so aus, als würde sich in der nächsten Zeit viel tun. Peter Kissel macht das wirklich gut. Z.Zt. schießen wir mit etwa 10 Schuß pro 12 Minuten.
Schuß 104 20:02
Schuß 106 20:05 Heinz Roggendorf schießt aus dem Gewehr von Bernd Hammes
Schuß 109 20:09
Schuß 116 20:16
Schuß 118 20:18 Heinz Roggendorf schießt aus dem Gewehr von Skippi
Schuß 119 20:20 Theo Karbig schießt aus Gewehr von Uwe Schneider
Schuß 121 20:21
Schuß 123 20:23 Peter Daßen schießt aus dem Gewehr von Uwe Schneider
Schuß 124 20:25 Peter Flock schießt aus dem Gewehr von Skippi
Schuß 127 20:28
Schuß 127 20:28 Friedhelm Wagner schießt mit Skippis Büchse vorbei
Schuß 129 20:30 Heinz Roggendof schießt aus dem Gewehr von Christoph Schmitz
Schuß 132 20:34
Schuß 138 20:41
Schuß 141 20:44 Theo Karbig schießt aus dem Gewehr von Bernd Hammes
Schuß 143 20:47
Schuß 149 20:52
Schuß 149 20:52 Friedhelm Wagner schießt aus dem Gewehr von Skippi. Nichts entcheidendes ist bisher passiert. Der Vogel ist etwas aufgeplustert, aber kein größeres Stück ist bisher gefallen.
Schuß 154 20:59
Schuß 159 21:04 Michael Wolf schießt aus dem Gewehr von Christoph Schmitz
Schuß 160 21:05
Schuß 165 21:11
Schuß 167 21:13 Peter Daßen schießt aus dem Gewehr von Christoph Schmitz
Schuß 171 21:17
Schuß 171 21:17 Friedhelm Wagner schießt aus dem Gewehr von Christoph Schmitz. Eine großes Stück rechts fällt ab.
Schuß 172 Franz Goracy schießt aus dem Gewehr von Christoph Schmitz. Der Vogel dreht sich ein wenig.
Schuß 173 21:20 Heinz Roggendorf schießt aus dem Gewehr von Skippi. Der Vogel hängt nur noch an einem winzigen Stück, riesige Aufregung auf dem Platz. Ab jetzt ist es unglaublich spannend.
Schuß 174 21:22 Theo Karbig ist dran. Bernd Hammes kommt mit seinem Gewehr. Ein Treffer, aber der Vogel bleibt hängen.
Schuß 175 21:24 Stefan Schmitz. Bernds Gewehr. Der Schuß geht in den Fang, genau wie letztes Jahr.
Schuß 176 21:25 Berthold Utsch schießt. Bernds Gewehr. Auch der Schuß geht in den Fang und trifft nicht.
Schuß 177 21:27 Willi Heuser. Der erste Schütze im 16. Durchgang. Weiter Bernds Gewehr. Ein Treffer, der Vogel schwankt, aber bleibt hängen.
Schuß 178 21:29 Peter Daßen. Der Königsschuß fällt aus dem Gewehr von Bernd Hammes. Der Vogel fällt!!! Riesiger Jubel auf dem Platz. Gratulanten stürmen den Schießstand. Auf Schultern, wird Peter Daßen zur Flachbahn getragen.
Die üblichen Runden, Gratulanten strömen, Peter Daßen strahlt glücklich. Bernhard Wiluhn paßt die Krone an den Kopf von Peter Daßen an, Adjutant Bernd Roggendorf macht sich mit der Krone auf den Weg zur Königin nach Hause. Die Krönung ist um 22:25. Danach gibts den kurzen Umzug durchs Dorf mit Parade vor dem Kindergarten. Wir gehen durch die Paulinenhofstraße, weil Daßens da wohnen. Vom Platz aus, wird der König dann um 00:36 nach Hause gebracht.

Die Schüsse heute erfolgten wie folgt:

Nr. Name Los 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16
1 Willi Heuser 2 17 27 38 50 62 74 86 98 110 122 133 144 155 166 177
2 Peter Daßen 3 18 28 39 51 63 75 87 99 111 123 134 145 156 167 178
3 Peter Flock 7 19 29 40 52 64 76 88 100 112 124 135 146 157 168
4 Edmund Wolf 10 20 30 41 53 65 77 89 101 113 125 136 147 158 169
5 Sigmar Fischer 11 21 31 42 54 66 78 90 102 114 - - - -
6 Peter Kissel 12 - - - - - - - - - - - - - - -
7 Michael Wolff 17 12 22 32 43 55 67 79 91 103 115 126 137 148 159 170
8 Claus Bitten 18 - - - - - - - - - - - - - - - -
9 Friedhelm Wagner 19 13 23 33 44 56 68 80 92 104 116 127 138 149 160 171
10 Franz Goracy 25 14 24 34 45 57 69 81 93 105 117 128 139 150 161 172
11 Heinz Roggendorf 26 15 25 35 46 58 70 82 94 106 118 129 140 151 162 173
12 Theo Karbig 29 - - - 47 59 71 83 95 107 119 130 141 152 163 174
13 Stefan Schmitz 30 16 - 36 48 61 72 84 96 108 120 131 142 153 164 175
14 Peter Schmitz 31 - - - - - - - - - - - - - - - -
15 Berthold Utsch 38 - 26 37 49 60 73 85 97 109 121 132 143 154 165 176
16 Florian Seiffert 39 - - - - - - - - - - - - - - - -

Die ersten 34 Schuß erfolgten in 65 Minuten. Das sind etwa alle zwei Minuten ein Schuß. Ab etwa Schuß 70 wurde dann ziemlich konstant mit fast genau einem Schuß pro Minute geschossen. Da die Schützen eigentlich laut Satzung 5 Minuten haben, ist das ein sehr hohes Tempo. Für die Spannung auf dem Platz war es gut so. Günstig war auch, dass der Regen aufgehörte und einem schon fast blauen Himmel wich.

Dienstag 04.07.2000
Heukönigspaar werden Hans-Gerd Krauss und Angelika Fuchs, beide von der Karnevalsgesellschaft von 1934.

Donnerstag 06.07.2000
Kranzbinden im Garten des neuen Königspaares in der Paulinenhofstraße.

Sonntag 09.07.2000
Heute ist Wecken durch das Musik-Corps Köln-Flittard und die blauen Funken. Schützenmesse ist um 10:00. Thomas und ich beten zusammen vor. Erstes Antreten für den neuen König vor der Kirche. Peter Daßen grüßt richtig ordentlich, gerader Arm, gerade Hand und er geht zackig. Man merkt, dass er Reserveoffizier ist. Marsch am Kloster vorbei zur Halle. Kurze Reden, die Hochs auf Majestäten und Bruderschaft. Dann wird unter den schweren grauen Wolken das Foto der Offiziere und des Vorstandes mit dem neuen Königspaar gemacht. Dann beginnt der Schießbetrieb. Es schießen Vögel:

  • KG Karnevalsvogel. Stand 2. König wird Henri Jan, der Präsident nach dem 428 Schuß um 18:48
  • Seit 14 Jahre der schießt der Männergesangverein (MGV). Stand 3. Rolf Brole wird um 17:17 nach dem 45.ten Schuß König.
  • Die Sp.Vg. 1920 Köln-Flittard e.V. schießt auf Stand 5. König wird um um 13:04 Uhr Ronald Breuer.
  • Der Kegelklub Gut Schuß schießt auf Stand 6. König wird Schneider Georg.
  • Ab 18:15 schießen die Pantofelhelden neV von 1990 ihren 10.ten König aus. Nach langem erbitterten Kampf wird Stefan Schmitz der umjubelte König.

Einige Vereine schaffen es nicht, rechtzeitig vor der Mittagspause fertig zu werden, sie schießen nach dem Zug weiter.

Um kurz vor 15 Uhr ist an der Halle antreten. Ein Landregen hat sich eingeregnet. Trotzdem gibt es keine große Debatte, was zu tun ist. Peter Kissel verkündet, dass wir, wie üblich den Umzug machen werden. Die Disziplin ist bei den vielen Regenschirmen nicht perfekt, aber das erwartet auch keiner. Wir holen den König in der Paulinenhofstraße ab, ziehen durch die Evergerstraße und halten beim Fiff, bei der Hött, beim HP, am Pfarrheim und sind um 16:48 wieder in der Halle. Draußen regnet es immer noch. Peter Schmitz macht ein paar Witze über das schlechte Wetter! Allgemein ist die Stimmung durchaus gut. Es gibt Berliner für alle, wir schätzen, es sind ca. 200 die verteilt werden. Für die beiden Königspaare wird der Tanz ''Königskinder'' gespielt, die beiden tanzen auf der Bühne. Draußen setzt langsam der Schießbetrieb wieder ein, die Vereine schießen ihre Vögel fertig. Viel Diskussion über die Treffsicherheit der Gewehre. Selbst wirklich gute Schützen, wie Thomas Schmitz treffen nicht mehr. Thomas Schmitz meint, dass er im Vorstand gegen einen Neubau der Flachbahn stimmen wird, solange unser eigentliches Kapital nämlich die Gewehre nicht gründlich überholt würden. Es werden wohl neue Mitglieder der Bruderschaft Udo Müller, Karl Heinz Bitten. Zahlen über den Hochstand werden noch genannt: Schußlinie ist 22 Meter, die Höhe der Vögel ist 15,50 Meter.