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Schützenfest #231: 02.07. - 10.07.2011

Samstag 02.07.2011

Bilder Samstag 02.07.2011

Das Schützenfest (#231) beginnt mit dem Ausschießen der neuen Majestäten.

Königin der Schützenmütter wird Bettina Köhler.
1. Hofdame (linker Flügel) wird Sabine Schmitz.
2. Hofdame (rechter Flügel) wird Sabina Schubert.
3. Hofdame (Schweif) wird Bettina Köhler.

Kükenprinz wird Stefan Hammes.
Er verteidigt damit seinen Titel, den er im Jahre 2010 errungen hat.
1. Ritter (linker Flügel) wird Guiliano Troilo
2. Ritter (rechter Flügel) wird Guiliano Troilo
3. Ritter (Schweif) wird Yannick Rühling.
Geschossen wird auf einen Magnetvogel mit einer Spielzeugarmbrust mit Gummipfeilen. Es fallen 10 Schüsse, bis Stefan Hammes als neuer und alter Titelträger feststeht.


Schülerprinz wird Marlon Berendt.
1. Ritter (linker Flügel) wird Leon Schmitz.
2. Ritter (rechter Flügel) wird Marlon Berendt.
3. Ritter (Schweif) wird wird Marlon Berendt.
Marlon ist aktueller Vereinsmeister (2011) bei den Schülern und aktueller Besitzer des Gerd-Stroiwas-Wanderpokals.


Jungschützenkönig wird Juri Seiffert
1. Ritter (linker Flügel) wird Dustin Thöne.
2. Ritter (rechter Flügel) wird Tobias Schmitz.
3. Ritter (Schweif) wird Matthias Schmitz.
Zum zweiten Mal in der Geschichte des Jungschützenkönigtums wird mit Kleinkaliber geschossen, da die Gesetzeslage vorschreibt, dass Jugendliche nicht mehr Schwerkaliber schießen dürfen. Das ist jetzt erst mit 18 Jahren erlaubt. Schade!
Juri Seiffert wird nach 2009 zum zweiten Male Jungschützenkönig. Er war 2004 bereits Kükenkönig.


Heute sind zwei Vereine zu Gast, die besonders herzlich willkommen geheißen werden:

  • die Schützengesellschaft Moosbach e.V. von 1925,
  • und der Schützenverein zu Rheda e.V. von 1833.

Der Tag endet mit dem traditionellen Zug durch den mit Fahnen, Girlanden und Blumen geschmückten Ort. Nach zwei Versuchen, den Zug an der Hubertusstraße zu beginnen, starten wir heute wieder vom Schützenplatz aus. Der Zug geht heute zum zweiten Mal in umgekehrter Richtung. Hubertusstr., Deichweg, Feldrain, über die Bahn, Einsteinstraße, Roggendorfstraße, Paulinenhofstraße. Pause bei der KG. Alradstraße, Pützlachstraße, Fackelübernahme beim Kommandanten, Hubertusstraße. Dort findet der Zapfenstreich mit Präses Cziba und unter reger Anteilnahme der Bevölkerung statt. Der Tag endet mit dem traditionellen Höhenfeuerwerk auf dem Schützenplatz.

Sonntag 03.07.2011

Bilder Sonntag 03.07.2011

In der Festmesse um 09:30 Uhr feiert die Bruderschaft Gottesdienst mit dem Präses Dechant Pfarrer Michael Cziba. Ehrenpräses Pfarrer i.R. Fritz Frank fehlt leider.

Der Hauptfestzug startet um 15 Uhr. Königspaar und Ehrengäste stehen vor der Kirche St. Hubertus, darunter der Präses Michael Cziba und Bürgermeister Hans-Werner Bartsch. Das Stammheimer Tambourcorps und das Flittarder Musikcorps spielen zusammen die Parade.
22 Gruppen nehmen am Hauptfestzug teil, darunter 8 Kapellen. Hoch zu Ross führen Kommandant Peter Kissel und Adjutant Bernd Roggendorf den Zug vor der Stammheimer Schwesternbruderschaft an. Nach dem Zug durch den bunt geschmückten Ort begrüßt Brudermeister Thomas Schmitz die Schützen und die Gastvereine auf dem Schützenplatz. Die Bruderschaft übergibt zwei Spenden von je 250 EUR. Einmal an die Caritas und einmal 'Drusse Spiller'.

Das 13.te Pokalschießen der Offiziere gewinnt heute Marc Frein. Das Schießen konnte am gestrigen Samstag nicht beendet werden und fand seinen Sieger erst heute.

Montag 04.07.2011

Bilder Montag 04.07.2011

Der Tag beginnt mit der Schützenmesse für die Lebenden und Verstorbenen der Schützenbruderschaft. In Ruhe plätschert der Tag vor sich hin. Es folgt das Pokalschießen König der Könige. Oberschießmeister Heinz Roggendorf gewinnt nach 30 Schuss. Dann spielt die Kapelle zum letzten Tanz von König Torsten und Königin Barbara auf, bei dem sie ihre Königsinsignien abgeben müssen.
Um 17:39 Uhr eröffnet Präses Michael Cziba das Königsvogelschießen. Er schießt mit drei Schüssen die Krone des Vogel ab. Sieben Schützen haben heute ein Los genommen. Nur vier von Ihnen werden bis zum Ende mitschiessen.
Norbert Fuhrmann wird erster Ritter, er befreit den Vogel von seinem linken Flügel. Christoph Schmitz wird zweiter Ritter, er holt sich den rechten Flügel und Kommandant Peter Kissel wird dritter Ritter, er erledigt den Schweif.
Bis 22:08 Uhr werden 172 Schüsse auf den Vogel abgegeben. Den letzten Schuß hat der zweimalige König Hans Georg Vortmann, den alle nur Skippi nennen. Jubelnd springt er auf. Das Universum steht still, er hat sich einen Lebenstraum erfüllt. Nun ist Skippi zum dritten Male Schützenkönig und damit Kaiser. Er hat alle anderen Majestäten in Flittard und Stammheim hinter sich gelassen. Gratulaten strömen jubelnd zum Hochstand. Die Jungschützen improvisieren Freudengesänge.


Es folgt die Krönung mit herzlichem Dank an das scheidende Königspaar und guten Wünschen und Gratulationen an das neue Paar Roswitha und Skippi.

Dienstag 05.07.2011
Lisa Stracke und Stefan Karbig werden Heukönigspaar 20112.9


Frauenschützenfest 10.07.2011

Bilder Sonntag 10.07.2011

Weihrauch ist wichtig in einer Schützenmesse. Weihrauch ist das Hobby von Hochstandschütze und Feuerwerker Bernd Hammes. An Weihrauch wird man sich noch eine Weile erinnern, wenn man an den Zweiten Sonntag des Schützenfestes 2011 erinnert. Mit dem ``Wir können keiner Seele etwas zu Leide tun''-Blick betreten Bernd Hammes und Stephan Schnelle die Sakristei. Sie haben eine besondere Weihrauchmischung mitgebracht. Sie haben diese ``unter Einsatz ihres Lebens'', wie Präses Dechant Pfarrer Cziba später in der Messe bemerken wird, zusammengebraut und hinter dem Hochstand ausprobiert.
Die Schützenmesse nimmt einen normalen Verlauf. Zum Evangelium fällt auf, dass das Weihrauchfass etwas stärker raucht und es wirklich lecker riecht. Präses Cziba predigt über den Brief des Apostels Paulus an die Römer: ``Ich bin überzeugt, daß die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll.'' Der Rauch verzieht sich langsam. Ob mit Herrlichkeit dieser Rauch gemeint ist?
Wie gut, dass der Kirchenchor nicht singt, der mag es nicht, wenn die Orgelempore zugeräuchert ist - da singt es sich auch nicht gut, wenn man ständig husten muss.
Zur Gabenbereitung wird erneut eingelegt. Jetzt raucht es aber richtig und das aus beiden Rauchfässern. Bernd und Stephan haben weiter eine Unschuldsmiene, nur Bernds Augen glänzen verhaltend. Der Altar wird inzensiert, dann die Priesterinzens durch den Diakon. Man sieht fast nichts mehr im Altarraum. Nun greift sich Bernd das Rauchfass und schreitet mit Stephan zur Volksinzens nach unten. Statt aber auf den Stufen stehen zu bleiben und das Volk zu beweihräuchern, rau(s)cht er mit Stepahn mit satanischem Grinsen, welches er geschickt hinter der Bernd'schen Unschuldsmine versteckt, einmal durch den Mittelgang. Die Rauchfässer werden geschwenkt, weiße Schwaden füllen den Raum. Die Kaiserin Roswitha hustet und muss sich setzen, Bernd und Stephan aber lassen sich nicht aufhalten. Sie schreiten bis unter der Orgelempore, wenden dort und räuchern den Mittelgang ein zweites Mal, bis sie wieder im Altarraum sind. Ein breites Lächeln liegt auf dem Gesicht des Präses, sogar der Diakon gönnt seinem Gesicht etwas Fröhlichkeit. Bernd und Stepahn halten ihre satanische Unschuldsmine bei, aber sie freuen sich aus jedem Knopfloch. Was für ein Rauch, was für Schwaden, was für ein Spass.
Nach dem Schlußgebet nimmt Präses Cziba nochmal das Wort und sagt, dass Bernd und Stephan offenbar einen neuen orthodoxen Ritus der Volksinzens eingeführt und dass sie den Weihrauch unter Einsatz ihres Lebens getestet haben. Aber ein Schritt fehle noch, er hätte die Turmkapelle die ganze Zeit noch sehen können, da gelte es noch, die Sache zu verbessern! Er spendet Beifall und die Schützen fallen ein - die Frauen eher nicht so.
Die Kaiserin muss ich draussen erstmal auf das Mäuerchen setzten, so viel Weihrauch war etwas zu viel für ihre Lunge. Weihrauch ist dann Thema beim Antreten und beim Schützenzug zurück zum Schützenplatz.
Auf dem Platz gibt es die offiziellen Fotos von Offizieren, Vorstand und Kaiserpaar, grünen Schützen und Heukönigspaar. Gastvereine schießen ihre Könige. Diesmal die Karnevalsgesellschaft und der Männergesangverein. Wo sind die Hunnen?
Um 15 Uhr startet der Frauenzug. Über Pützlachstr., Hubertusstr., Deichweg, Gässchen, Weingartskamp, gehts zum König Skippi. Gleich neben Skippi gibt es eine Ehrung für Elisabeth Milz, Schützenkönigin von 1951. Sie ist 94 Jahre alt und lächelt glücklich aus dem Fenster. Der Zug zieht Evergerstr., Hauptstr., Wiedenhofgasse, Pützlachstr., Frasengasse, Hauptstr., Alradstr. zur Paulinenhofstraße. Hier ist Frauenparade und Pause auf dem alten Schulhof der Pauline mit ein paar kalten Getränken. Dann gehts zum Flittarder Hof auf der Evergerstr. wo nochmal pausiert wird. Über die Hubertusstr. gehts zum Pfarrheim, wo die letzte Pause gehalten wird, bevor der Zug mit glücklichem Kaiserpaar den Schützenplatz erreicht.
Brudermeister Thomas Schmitz bedanke sich beim ``alten'' Königspaar Torsten und Barbara, bei der Flittarder Bevölkerung, bei allen Helferinnen und Helfern, bei den Putzfrauen, beim Lektor, beim Webmaster, bei den jungen Majestäten und beim Kaiserpaar, eigentlich ``bei Hinz und Kunz''. Nur den Weihrauch erwähnt er nicht mehr.