Trauer um Theo Roggendorf

leiste

Einleitung

Drei alte Koenigsschilder aus Flittard

In Flittard wurde von Stefan Hammes und Gerhard Stroiwas eine Kartei und ein Album geführt, die Fotos aller Stammheimer und Flittarder Königsschilde bis zur Teilung und alle Flittarder Königsschilde bis zur Gegenwart enthalten. Auf den Karteikarten sind Auszüge, offenbar aus den alten Protokollbüchern von Herkenrath, Anmerkungen von Hans Fuchs und Thomas Schmitz enthalten. Alle vorhandenen Angaben sind hier wiedergegeben.

Am 04.07.1996 machte ich zusammen mit Bernhard Willuhn eine Inventur des gesamten Silberschatzes. Wir wollten prüfen, ob alle Schilde, die als in Flittard vorhanden gelten auch wirklich vorhanden sind. Insbesondere interessierte mich auch die Nachprüfung der Behauptung von Peter Roggendorf, der nach der Trennung 1891 63 Schilde für Flittard erhalten haben will.
Alle Schilde waren vorhanden. Bis zur Trennung 59 Schilde. Von 1891 bis heute 1996 90 Schilde. Also insgesamt 149. Das Schild von Josef Vortmann kam 1996 neu dazu. Das des neuen Königs Hans-Peter Roggendorf fehlt natürlich noch. Es kommt 1997 dazu. Zu den Schilden war der Königsvogel von 1594 mit der silbernen Adlermedaille vorhanden. Ebenso die Medaille von Kardinal Meisner zum 400jährigen Jubiläum, die seit 1996 neu an der Königskette befestigt ist. Ebenfalls ist eine Münze zum Bundeskönigsschießen 1965 in Trier vorhanden. Vorhanden sind die 6 alten Münzen, die Flittard bei der Trennung erhielt, dazu zwei Münzen, die Peter Becker 1954 stiftete.

Florian Seiffert, 05.07.1996

Am Wochenende 20.03.2016 wiederholte ich die Inventur. Willi Heuser hatte mir nach Erlaubnis des Vorstands den gesamten Silberschatz ausgeliehen. Ich fotografierte jedes Schild, jede Münze zweimal. Vorderseite und Rückseite unter kontrollierten Bedingungen. Es ist alles da, bis auf das Königsschild von 1911 des Königs Wilhelm Pilgram. Da das Schild 1996 noch da war, muss es in den letzten 20 Jahren verschwunden sein. Keine Ahnung, was da passiert sein kann.